Herzlich Willkommen in St. Elisabeth!

Wir begrüßen Sie auf den Seiten der katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth Esslingen- Pliensauvorstadt!

Wir laden Sie ein, unsere Kirche und unser schönes Gelände mit einem wunderbaren Blick auf die Stadt Esslingen und unseren Stadtteil Pliensauvorstadt zu besuchen.

Sie werden in den folgenden Seiten sehen, dass unsere Gemeinde vielfältige Angebote entwickelt hat und hier ganz unterschiedliche Menschen ihre Begabungen einbringen.

Wir sind eine Gemeinde, die auf wenig Traditionen zurückgreifen kann. Wir haben uns deshalb entschieden in einem herausfordernden, zugleich aber spannenden und bunten sozialen Umfeld, innovative Wege zu gehen. Schauen Sie rein!

 

www.katholische-kirche-Pliensauvorstadt.de

Aktuelles

16.02.2024: Denken wir an +Pfarrer Hermann Kuhn

Bild: Doris und Michael Will In: Pfarrbriefservice.de
Bild: Doris und Michael Will In: Pfarrbriefservice.de

Am 30. November 2023 ist Pfarrer Hermann Kuhn in Freiburg St. Georgen gestorben.

 

Nach einer Tätigkeit als Ordenspriester bei der Gemeinschaft der Hünfelder Oblaten kam Pfarrer Kuhn im Jahr 1976 als Pfarrer von St. Elisabeth in die Pliensauvorstadt. In einer Zeit, in der sich in unserer Gemeinde vieles entwickelte und veränderte, ist Pfarrer Kuhn für viele Menschen ein wegweisender Begleiter und stärkender Seelsorger gewesen. So erinnern sich etliche inzwischen älter gewordene Gemeindemitglieder noch dankbar und gerne an ihn und seine Zeit bei uns, die 1988 mit seinem Weiterziehen als Pfarrer nach Stuttgart- Möhringen endete. Nun hat er die letzte Station auf seinem Weg erreicht, wir wissen ihn geborgen beim Gott des Lebens, den er auch bei uns bezeugt und verkündet hat.

 

Als Gemeinde St. Elisabeth wollen wir unserem ehemaligen Pfarrer auch im Gottesdienst gedenken und für ihn beten.

 

Alle sind herzlich einladen zum Gedenkgottesdienst (Requiem) für Pfarrer Hermann Kuhn am Freitag, 16. Februar 2024 um 17.00 Uhr in St. Elisabeth. Wir werden Erinnerungen an Pfarrer Kuhn hören und ihn im Heiligen Mahl Gott anvertrauen.

 

Pfarrer Stefan Möhler

 

 

30.01.2024: Der neue Gemeindebrief "Katholisches" für Februar und März - hier bereits reinschauen....

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Der Gemeindebrief "KatholischES" für Februar bis März 2024
Themen: Pastoralplanung - drei Schwerpunktkirchen für die Katholische Kirche Esslingen, Fastenzeit: Ballast loslassen - neues Leben gewinnen, Firmung: 59 Jugendliche sagen JA zum Glauben, Personelle Veränderungen
20240201 20240331 Gemeindebrief Katholi
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07.01.2024: Sternsinger - Danke pliensauvorstadt!

Bild: Knoblauch, Hable, Slowik-Hable, Michel
Bild: Knoblauch, Hable, Slowik-Hable, Michel

Segen bringen – Segen sein: Wir sind wieder überwältigt vom dem, was an den drei Tagen vom 04. Januar bis 06. Januar in unserem Stadtteil möglich wurde!

 

24 Sternsingerinnen und Sternsinger waren in 28 Straßenzügen unterwegs und liefen dabei 573 (!) Haushalte an.

In 319 Haushalten in der Pliensauvorstadt und im Pflegeheim haben wir die Menschen persönlich erreicht und konnten den weihnachtlichen Segen direkt überbringen.  

 

Am Anfang der Aktion standen 782 Haushalte auf unserer Besuchsliste – zu 109 Haushalten haben wir es nun trotz aller Anstrengungen nicht geschafft. Bitte sagen Sie es uns, wenn wir Ihnen ihren Segen noch vorbeibringen dürfen unter E-Mail: sternsinger-pliensauvorstadt@arcor.de

 

Damit die diesjährige Aktion möglich wurde, haben sich 30 Begleitende und weitere helfende Hände im Hintergrund z.B. als Köche, Spüldienst, in der Kostümreinigung oder dem Auf- und Abbau engagiert.

 

Unterwegs auf den Straßen zu den Haushalten, zu Besuch im Pflegeheim und Innehalten im Sternsingergottesdienst - bei dieser Aktion gab es wieder viel zu erleben. Es hat Lust auf mehr gemacht. Einige hatten sich nur einen Tag zum Sternsingen angemeldet und dann wurde doch viel mehr daraus. In der täglichen Austauschrunde wurden berichtet: Schönes, Schräges, Trauriges... Besonders beeindruckt hat die Sternsingerinnen und Sternsinger immer wieder, dass die Menschen im Stadtteil auf sie geradezu „gewartet“ haben.

 

Danke an alle, die sich engagiert haben und Danke an die Menschen in der Pliensauvorstadt!

 

Danke auch für die Spenden: Danke, für die rund 4.000 Euro damit Kinder weltweit besser aufwachsen können.

 

Wenn Sie weiter spenden wollen - unsere virtuelle Spendenbüchse finden Sie hier (...)

 

Danke auch für die „Stärkungs“-Süßigkeiten für die Kinder, die in der Sternsingeraktion engagieren.

 

2025 gerne wieder.

 

 

 

Tanya Knoblauch & Andreas Hable

 

P.S.:  Am Anfang der Aktion wurden wir auch von der Esslinger Zeitung und ES-TV begleitet. Hier die Links zu den Videos: 


auf Instagram (...) 

24.12.2023: Weihnachten: Vorstadt-Krippenspiel, Christmette, Friedenslicht

Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de
Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de
Am Hl. Abend um 15:30 Uhr ist es wieder soweit:
im Rahmen der ökumenischen Krippenfeier wird das Vorstadt-Krippenspiel 2023 in der evangelischen Südkirche in der Spitalsteige 3 in der Pliensauvorstadt aufgeführt. Der Titel des Stückes ist diesmal: „Wer´s glaubt, wird selig! Die Kinder üben seit Mitte November jeden Samstag ihre Lieder und Texte und freuen sich über ein großes Publikum.

Um 21 Uhr ist dann bei uns in der katholischen Kirche St. Elisabeth im Häuserhaldenweg die Christmette - "der" Weihnachtsgottesdienst.

An beiden Gottesdiensten mit dabei ist das Friedenslicht aus Betlehem, das von den Pfadfindern der DPSG Esslingen zu uns gebracht wurde und alle Menschen guten Willens ermutigt es als Zeichen des Friedens mitzunehmen und weiterzureichen.
Herzliche Einladung - feiern wir Weihnachten!

 

 

08.10.2023: Internationales Franziskusfest

Foto: Hable
Foto: Hable

Wir feiern wieder zusammen:

Internationales Franziskusfest in St. Elisabeth

 

„Bei Gott sind auch die Kleinen groß“,
unter diesem Motto feiern wir Gottesdienst bei unserem internationalen Franziskusfest am Sonntag, 8. Oktober ab 12 Uhr auf der Erlebnislandschaft in St. Elisabeth.

Er wird bunt gestaltet von den bei uns aktiven Gemeinden, St. Elisabeth, San Antonio, der afrikanischen Gemeinde ACEC und der slowenischen Gemeinde. Auch die Kinder aus dem Kindergarten St. Elisabeth und unsere Pfadfinder (DPSG) machen mit.

Anschließend sind alle herzlich eingeladen zum gemeinsamen Mittagessen mit Leckereien aus den Herkunftsländern unserer Gemeinden sowie zu Kaffee und Kuchen.

St. Elisabeth ist voller Leben und Vielfalt, das ist Grund, dankbar zu feiern. Kommen Sie, feiern Sie mit!

16.07.2023: Gottesdienst im Grünen

Bild: Martin Manigatterer In: Pfarrbriefservice.de
Bild: Martin Manigatterer In: Pfarrbriefservice.de

...am Sonntag, 16. Juli 2023 um 9:30 Uhr in der Schubartanlage der Pliensauvorstadt (zwischen Parkstraße und Weilstraße).

Ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel.

 

Mit dem evangelischen Kindergarten Parkstraße, den Musikern des CVJM, einer Taufe und der Aussendung von Johanna Hable in den Auslandsfreiwilligendienst.

 

Mit viel Zeit im Anschluss bei einem Glas zusammenzustehen.

 

Herzlich willkommen!

 

Bei Regen findet der Gottesdienst in der evangelischen Südkirche in der Spitalsteige statt.

07.07.2023: Dankefest für alle Mitarbeitenden

Mit einem tollen Sommerfest hat sich die Kirchengemeinde St. Elisabeth am Freitagabend bei ihren ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen für die tolle Arbeit und Mithilfe bedankt.

 

Ein indischer Foodtruck lieferte leckere Gerichte und stimmte auf die fantastische Show der indischen Tanzgruppe um „Shany Mathew“ ein. Mit einem Eis und gekühlten Getränken genossen die Ehrenamtlichen den Sommerabend.

 

Claudia Aichele

 

Fotos: Aichele

02.05.2023: Mein Auslandsfreiwilligendienst

Unterstützung? Ja, Bitte

Foto: Johanna Hable
Foto: Johanna Hable

Vor dem Auslandsfreiwilligendienst: ein Jahr Friedensdienst in Nordirland ab Ende Juli

 

Grüß Gott,

mein Name ist Johanna Hable und ich bin Oberministrantin in unserer Gemeinde St. Elisabeth.
Diesen Frühling mache ich mein Abitur an einem sozialwissenschaftlichen Gymnasium mit dem Profilfach Pädagogik und Psychologie. In meiner Freizeit engagiere ich mich bei den Pfadfindern, musiziere und mache gerne Sport.    

Schon seit langer Zeit habe ich vor, nach meinem Abitur ein Jahr lang ein FSJ im Ausland zu machen. Ich will Neues lernen, viele Lebenserfahrungen sammeln und das ganz ohne mein gewohntes heimisches Umfeld. 

Doch warum habe ich mir dafür gerade den Brennpunkt Belfast in Nordirland ausgesucht? 

Wie vermutlich viele von Ihnen wissen, gab es beginnend in den 70er-Jahren blutige Konflikte zwischen dem katholischen und protestantischen Teil der nordirischen Bevölkerung. Die Wurzeln des Konfliktes liegen auch in der jahrhundertealten Benachteiligung und Unterdrückung der katholischen Bevölkerung durch die protestantischen Briten. Schüsse fielen und Bomben explodierten auf beiden Seiten, was zu mehr als 3.600 Toten und 40.000 körperlich verletzten Menschen führte. Hierzu kommen auch noch diejenigen, welche psychische Schäden/Traumata aufgrund dessen erlitten haben und bis heute daran leiden. Es gibt seit 1998 ein Friedensabkommen zwischen den beteiligten Parteien, jedoch ist bis heute das Misstrauen beider Seiten sehr groß. Viele Menschen gehen davon aus, dass es mindestens noch zwei Generationen dauern wird, bis eine Versöhnung der Konfliktparteien Erfolg hat. Zusätzlich gibt es nach wie vor das Risiko, dass Anschläge verübt und somit eine Versöhnung gefährdet wird. Seit dem BREXIT nehmen die Spannungen aufgrund der immer deutlicher werdenden wirtschaftlichen Nachteile wieder zu. Besonders sichtbar wird die unveränderte Trennung der Bevölkerungsteile durch die präsente Mauer, die „ Peace-Line“, welche quer durch Belfast, der Hauptstadt Nordirlands, verläuft. Sie trennt die katholische und protestantische Seite und jede Nacht schließen sich die sonst vorhandenen Übergänge mit schweren Stahltoren. 

 

Meine zukünftige Einsatzstelle, das Forthspring Youth Action Centre, liegt direkt neben einer dieser Friedensmauern und leistet direkt Versöhnungsarbeit zwischen Kindern und Jugendlichen in Belfast.  Eine meiner Aufgaben als Freiwillige wird darin liegen, Kinder von beiden Seiten der Mauer von ihren konfessionell getrennten Schulen abzuholen und sie dann durch gemeinsame Freizeitaktivitäten zusammen zu bringen. Das Zentrum trägt somit aktiv dazu bei, dass die tief verwurzelte Abneigung nicht an zukünftige Generationen weitergegeben wird und Freundschaften entstehen können. Da ich als Deutsche nicht in den inländischen Konflikt verwickelt bin, habe ich die Möglichkeit, mich hier aktiv einzubringen.    

                                                                                                                                                                                                                                                              Meine Einsatzstelle bietet ebenfalls Ferienprogramme für diese Kinder an. Abends gibt es für die Älteren Jugendklubtreffen, in denen ich ebenfalls mitarbeiten werde. Diese Jugendarbeit halte ich für dringend notwendig: die Perspektiven nordirischer Jugendlicher sind deutlich schlechter als bei uns, Nordirland liegt im Bereich der Jugendkriminalität, Drogenproblematik und Teenager-Schwangerschaften mit an der Spitze der europäischen Länder. 

 

Während meines Freiwilligen Jahres heißt es „selbst ist die Frau bzw. die Johanna“. Ich werde mit meinen Mitfreiwilligen aus anderen Einsatzstellen in einer WG leben. Somit bin ich nahezu komplett auf mich allein gestellt. Da heißt es dann nicht „Mama kannst du bitte …              Ich erwarte viele wichtige Lebenserfahrungen zu sammeln, wie z.B. noch mehr Eigenständigkeit. Diese könnten mir später auch gut in meinem geplanten Lehramtsstudium helfen. Ich hoffe ebenfalls, dass ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass die Kinder und Jugendlichen Nordirlands andere nicht mehr aufgrund ihrer Religion und Herkunft mit Misstrauen gegenübertreten.  

Dieser Beitrag wird auch erst möglich, weil mich Menschen mit ihren Wünschen, ihrem Gebet und  ihren finanziellen Mitteln unterstützen. Dafür bereits ein herzliches Dankeschön!

 

Ich fiebere meinem Jahr im Ausland mit großer Euphorie entgegen, jedoch sehe ich es auch als große Herausforderung. Ich stelle mir Fragen wie: Habe ich an alles gedacht? Werde ich meine Familie und Esslingen sehr vermissen? Reichen meine sprachlichen Kenntnisse aus? Und kann ich überhaupt alleine mit anderen jungen Erwachsenen einen Haushalt führen? Doch das wird sich noch früh genug herausstellen und ich bin der Meinung, dass Gott seine schützende Hand über mich hält.

 

 

Johanna Hable

Bilder: Johanna Hable , Regina Maier

26.11.2022: gottesdienste als Livestream aus dem Münster St. Paul